Plakate "Biologische Landwirtschaft und natürliche Kreisläufe"

1. Sieger in der Altersgruppe 3. bis 4. Klasse

Klasse 4b, Grundschule Wallschule, Oldenburg, Niedersachsen


Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Wallschule in Oldenburg näherte sich dem Wettbewerb "Bio find ich kuh-l" über das Thema Wasser. Sie besuchten einen Biobauernhof im Wasserschutzgebiet, um herauszufinden, wie dort gearbeitet wird, wie die Tiere leben und was ein Biohof eigentlich mit dem Wasserschutz zu tun hat. Beim Frühstück im Hofladen probierten die Schülerinnen und Schüler die regionalen Bioprodukte. Dabei lernten sie, dass diese nicht nur lecker sind, sondern auch die Umwelt schonen.

Das neu gelernte Wissen setzten sie in aussagekräftigen und informativen Plakaten mit eigenen Zeichnungen und Texten um. Dabei warfen sie einen Blick unter die Erde und entdeckten Nützlinge wie "Astrid Assel & Co.". Außerdem klärten sie die Fragen, was artgerechte Tierhaltung bedeutet und was das mit dem Boden zu tun hat. Aber auch das Thema Kreislaufwirtschaft nahm die Klasse 4b in Angriff. Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass auf einem Biohof der Mist eine ganz wichtige Funktion hat, und dass der Bauer sich genau überlegen muss, was er anbaut, um den Boden nicht zu sehr zu belasten. Die erstellten Plakate präsentierten sie ihren Mitschülern und diskutierten zusammen darüber.

Plakat "Was hat artgerechte Tierhaltung mit dem Boden zu tun?"

Plakat "Der Wasserkreislauf und unser Trinkwasser"

Plakat "Kreislauf der Nährstoffe"

Laudatio

Kreislaufwirtschaft! Mann, oh Mann. Ich fand, das war dieses Jahr ein durchaus schwieriges Thema im Schülerwettbewerb von „Bio-find-ich kuhl“. Und dann startete die Jury, wie gewohnt, mit der Bewertung der Beiträge der jüngsten Teilnehmer, der Klassen 3 bis 4 – und siehe da: Es wimmelte nur so von tollen Ideen. Eine Idee allerdings, die stach aus allen Beiträgen heraus, obwohl sie unter anderem von Käfern, Spinnen, Fadenwürmern oder Asseln handelte, also nicht gerade preisverdächtigen Lebewesen, sondern eher etwas, wovor sich so mancher schüttelt oder gar ekelt. Dabei gibt es dafür gar keinen Grund, wie wir erfahren haben, denn diese Tiere sind nützlich und ein Zeichen, dass die Natur intakt ist. Doch diese Nützlinge waren nur ein Aspekt in einer umfangreichen Arbeit, die uns die 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Wallschule in Oldenburg aus dem Bundesland Niedersachsen vorgelegt hatten. In erster Linie ging es darum, in einfachen Beispielen zu erklären, was das denn ist, die Kreislaufwirtschaft. Und das ist Euch wunderbar gelungen in farbenprächtigen und informativen Plakaten, mit denen zum Beispiel gezeigt wurde, wie aus dem Regen erneut eine Wolke wird oder aus Getreide Dünger, der wieder für den Getreideanbau genutzt werden kann. Alles, was Ihr auf Euren Ausflügen vorher gelernt hattet, wurde anschaulich auf den Plakaten aufgeschrieben und mit liebevollen Zeichnungen versehen, wie zum Beispiel den beiden Bullen Gerd und Müller. Das hat Spaß gemacht, sich das anzuschauen und wir hatten das Gefühl, das hat auch Euch Spaß gemacht, die Plakate zu erstellen. Die Spinnen oder die Würmer, sie haben uns nicht davon abgehalten, dieser wunderschönen Arbeit den ersten Platz zu verleihen. Die kuh-le Kuh in Gold, sie geht an die Klasse 4b der GS Wallschule in Oldenburg für wirklich tolle Plakate. Ich gratuliere.

Laudator: Jurymitglied Günter Hetzke, Deutschlandfunk, Köln

Altersgruppe 3. bis 4. Klasse

Altersgruppe 5. bis 6. Klasse

Altersgruppe 7. bis 8. Klasse

Altersgruppe 9. bis 10. Klasse

Preisträgerreise Berlin

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