Ansatz des Wettbewerbs und Integration in den Unterricht
Ansatz des Wettbewerbs
Der Wettbewerb beruht auf dem Prinzip des handlungs- und erlebnisorientierten Lernens.
Das diesjährige Motto „Bio und Natur – ein starkes Team“ lädt dazu ein, sich genauer mit dem Thema „Bio und Naturschutz“ auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen herausfinden, wie Biologischer Landbau zur nachhaltigen Nutzung der Natur beitragen und was Bio-Landwirte tun können, um die Natur und ihre Vielfalt zu erhalten und zu schützen. Dazu können sie sich in ihrer Nähe umsehen und feststellen, wie ein schonender Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen in der Landwirtschaft möglich ist. Sie können auf Entdeckungstour nach alten Tierrassen, seltenen Obst-, Gemüse- oder Getreidesorten oder Nisthilfen, Hecken und Streuobstwiesen gehen. Besuche auf Bio-Höfen nach EG-Öko-Verordnung oder Mitglied eines Öko-Anbauverbandes (siehewww.oekolandbau.de), in Bio-Bäckereien und -Molkereien, im Bio-Laden oder Supermarkt bieten eine gute Gelegenheit, sich unmittelbar ein Bild zu machen. Auch die Auseinandersetzung, welche Bedeutung Naturschutz und Biodiversität für die Schülerinnen und Schüler hat selbst, ist ein möglicher Aspekt.
Gerade ältere Schülerinnen und Schüler können sich auch mit den Problemen, die ggf. zwischen Biologischem Landbau und Naturschutz auftauchen, beschäftigen.
Willkommen sind aber ebenso Beiträge zu allen anderen Themen, Bereichen und Aspekten des Biologischen Landbaus. Der Wettbewerb ist auch bei der Wahl der Methoden und Beitragsformen sehr offen gehalten, um möglichst viele Entfaltungsmöglichkeiten zu geben.
Positiv bewertet wird, wenn die Beiträge nicht nur von Engagement zeugen, originell und kreativ sind, sondern sich auch als nachhaltig erweisen. Damit ist gemeint, dass sie die über den Wettbewerb hinaus Wirkung zeigen (beispielsweise Bio-Schulgärten, Bio-Aktionstage oder Bio-Pausenbrot-Aktionen). Wichtig ist außerdem die intensive inhaltliche Auseinandersetzung. Es muss erkennbar sein, dass die Schülerinnen und Schüler altersgemäß eigenständig gearbeitet haben.
Es sollte auf jedem Fall eine kurze Beschreibung des Beitrags (Gründe für Themen- und Beitragsformwahl. Was wurde gemacht und was ist wichtig?) abgegeben werden. Dazu gibt es auf der Seite 2 des Einsendeformulars, pdf-Datei, Stichwort „Steckbrief“ bereits einen kurzen Fragenbogen, der unbedingt ausgefüllt werden sollte. Unabhängig davon, kann zusätzlich eine Projektdokumentation erstellt werden.
Das Wettbewerbsteam hat diesen Punkt neu in die aktuelle Wettbewerbsrunde aufgenommen, um der Jury eine Würdigung der Leistungen zu erleichtern und eine größere Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Integration in den Unterricht
Als Lehrerin/ Lehrer können Sie je nach Altersstufe zusammen mit den Schülern zentrale Aufgabenstellungen erarbeiten. Die Beiträge können im Fachunterricht entwickelt werden: zum Beispiel in natur- oder sozialwissenschaftlichen Fächern wie Sachunterricht und Deutsch in der Grundschule, Biologie, Erdkunde/Geografie, Ethik/Religion, Ernährungs-/ Hauswirtschaftslehre sowie Gemeinschaftskunde/ Politik/ Sozialkunde. Auch Kunst- und Musikunterricht kommen selbstverständlich in Frage. Geeignet sind insbesondere Fächer übergreifende Arbeitsgemeinschaften, Wahlfächer, Projektwochen oder Wandertage. Oft sind bei „Bio find ich kuh-l“ schon neue „Kooperationen“ zwischen Schulfächern entstanden, sei es zwischen den Fächern Biologie und Musik bei der Komposition eines „Raps“ oder zwischen Wirtschaft und Deutsch für das Texten einer Plakatserie.


