1. Sieger in Bewertungsgruppe 3. bis 4. Klasse:
Hörspiel „Konventionella trifft
Bioli“ und Plakat „Bio finde ich voll gras!“
Die Gruppe
Die Klasse 4 a der Volksschule Siegenburg (Bayern) hat sich mit
ihrer Klassenlehrerin Karina Lindner mit einem Beitrag beteiligt,
der aus zwei Teilen besteht: einem Hörspiel und einem Plakat.
Die 12 Mädchen und 12 Jungen im Alter von 10 Jahren erarbeiteten
die Teilbeiträge in zwei unterschiedlichen Gruppen im Heimat-
und Sachkundeunterricht.
| |
|
| |
 |
| |
Reinhören
(mp3-Datei, gekürzt, 2:20 min,
2,7 MB)
|
Der Beitrag
Die Grundschüler aus Siegenburg haben sich im Heimat- und Sachkundeunterricht
intensiv mit landwirtschaftlichen Fragen beschäftigt. Die Klasse
besichtigte dabei einen Biobetrieb sowie einen konventionellen Bauernhof
und arbeitete die Unterschiede heraus. Darüber hinaus kam eine
junge Bio-Landwirtschaftsmeisterin in den Unterricht und stellte
sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Der Wettbewerbsbeitrag, ein Hörspiel und ein Plakat, entstand
als Abschluss dieser Arbeit. Das fast 4-minütige Hörspiel
trägt den Titel „Konventionella trifft Bioli“ und
erzählt von der Begegnung einer konventionell und einer ökologisch
gehaltenen Sau. Sie unterhalten sich über ihr Leben. Am Anfang
des Gesprächs zeigt sich „Konventionella“ gar nicht
so unglücklich über ihr bisheriges Dasein.. Doch als sie
erfährt, wie gut „Bioli“ auf dem Bio-Hof lebt,
erzählt sie ihren Gefährtinnen davon. Das Hörspiel
endet in einem Protestmarsch der Säue durch die Stadt, der
ein wenig an George Orwells Parabel „Animal Farm“ erinnert.
Sie rufen „Mehr Schwein sein, heißt Bio-Schwein sein!“
Das Plakat mit dem Slogan „Bio finde ich voll gras!“
bildet das Bio-Siegel ab, das in Form einer Kollage mit Bildern
und Ausschnitten beklebt ist.
… und das meinte die Jury
Die Klasse 4 a hat nach sehr gründlicher inhaltlicher Vorbereitung
die Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer
Tierhaltung in einem lustigen Dialog zwischen zwei Säuen originell
umgesetzt. Dabei haben die Kinder vor allem darin überzeugt,
wie sie jeweils aus der Perspektive der beiden „Protagonisten“
argumentieren. Die Auseinandersetzung ist dabei durchaus ausgewogen,
wenngleich am Ende das Bio-Schwein mit seinen Argumenten überzeugen
kann. Das witzige Hörspiel ist eine gelungene Gemeinschaftsleistung
der Klasse, die offensichtlich mit viel Spaß bei der Sache
war. Dies wird auch in dem zugehörigen Plakat deutlich.
|