1. Sieger in Bewertungsgruppe 1. bis 2. Klasse
Zwei Plakate „Hühnerhaltung“
Die Gruppe
Bei der Gruppe handelt es sich um die Klasse IV der Unterstufe der
Astrid-Lindgren-Schule für geistig- und körperbehinderte
Kinder und Jugendliche in Neckarsulm (Baden-Württemberg). Die
sieben Jungen und Mädchen sind sechs bis sieben Jahre alt.
Der Beitrag besteht aus zwei Plakaten und ist im Rahmen eines Unterrichtsprojekts
im Deutsch- und Sachkundeunterricht unter Anleitung der beiden Lehrerinnen
Monika Meier und Monika La Tella entstanden.
Der Beitrag
Die Kinder aus Neckarsulm haben sich in einem Unterrichtsprojekt
„Was heißt hier dummes Huhn?“ mit dem Thema Hühnerhaltung
beschäftigt.
Im Deutschunterricht sammelten sie Reimwörter, die zu einem
kleinen Gedicht „Was wir brauchen“ zusammengeführt
wurden. Das Gedicht wurde auf ein Plakat geklebt und mit Fotos der
Kinder beim Besuch auf einem Betrieb mit Hühner-Freilandhaltung
umrahmt.
Im Sachkundeunterricht bastelten die Kinder ein weiteres Plakat
mit dem Titel „Bio finden wir kuh-ler! Kinder und Hühner
aus Neckarsulm“. Die eine Hälfte des Plakats zeigt die
Kinder als Käfig-Hühner „hinter Gittern“ nebeneinander
auf Stangen sitzend, die andere Hälfte als „glückliche“,
frei laufende Hühner.
Beide Plakate sind Kollagen aus verschiedenen Materialien: Fotos,
Ton- und Silberpapier und – echten Hühnerfedern.
… und das meinte die Jury
Die beiden Plakate der Astrid-Lindgren-Schule stellen ein eindrucksvolles
Plädoyer für eine artgerechte Hühnerhaltung dar.
Die Kollagen sind kreativ sowie liebevoll ausgearbeitet und spiegeln
eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema wider. Besonders
durch den originellen „Rollentausch“ (Kinder lassen
sich als Käfig-Hühner abbilden) wurde erreicht, dass sich
die Kinder in die Lebensbedingungen der Tiere hineinversetzen und
nachhaltig Empathie entwickeln konnten.
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